Monchique

Monchique

Schon auf dem Weg ins Monchique erkennt, man dass die „Segnungen“ des Tourismus, wie sie entlang der Küste in vielfältiger Weise auftreten, hier noch keinen Einzug gehalten haben. Caldas de Monchique ist die erste erwähnenswerte Ortschaft im Gebirge. Bereits die Römer wussten das 32° C warme, schwefelhaltige Wasser zu schätzen, das immer noch reichlich aus dem Quellen des Thermalbades sprudelt. Heute dienst es zur Behandlung von Rheuma- und Lungenerkrankungen. Alte Legenden besagen, dass schon wenige Tropfen das Leben um einige Jahre verlängern sollen, was jedoch dem kranken König Joao II., der am Ende des 15. Jahrhundert im Fischerort Alvor verstarb, nicht vergönnt war.

Etwas weiter nördlich liegt die Kreisstadt Monchique. Von den Ruinen eines Franziskanerklosters aus dem Jahre 1632 genießt man einen wunderschönen Blick auf die waldreiche Umgebung des Ortes. Dieser gilt als traditionelles Handwerkszentrum.

 

Sehenswertes

Am sehenswertesten ist die Natur selbst. Vom mit 902 m höchsten, aber eher unwirtlichen und durch Sendeanlagen entstellten Algarve-Gipfel Foia bieten sich wunderschöne Panoramen über die bewaldeten Hügel hinweg bis hinunter zur Küste. Bei klarer Sicht reicht der Blick von Faro bis Sagres. Ein Spaziergang durch die Eukalyptus- und Eichenwälder ist unbedingt zu empfehlen. Hierbei stoßen Sie sicherlich auch auf den Erdbeerbaum, aus dessen Früchten der hochprozentige Medronho gewonnen wird.

Wegbeschreibung vom Ausgangspunkt der Villa Jandia erhalten Sie hier: Standort Villa Jandia (Geben Sie einfach die jewilige Stadt als Zielpunkt bei Google Maps ein.)

 

 

 

 

 

Blick von Foia

Vegetation in Caldas de Monchique

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