Portimao

Mit rund 34.000 Einwohnern ist Portimao nach Faro die zweitgrößte Stadt der Algarve. Nach gemütlicher Fischeridylle oder romantischen Gassen wird man hier vergeblich suchen. Portimao ist eine geschäftige und hektische Hafenstadt, die die größte Fischereiflotte der Algarve beherbergt. Daneben bietet Portimao eine attraktive Fußgängerzone und noch zahlreiche typische Restaurants mit einheimischen Preisen.

Portimaos Hafen war schon zu Zeiten der Römer bekannt. Sie nannten die Ansiedlung „Portus Magnus“ („Großer Hafen“), woraus man dann im Laufe der Zeit Portimao wurde. Die Mauren, die den Ort im 8. Jahrhundert einnahmen, verloren ihn gegen 1250 an die Ritter des Ordens von Santiago, die etwa zur gleichen Zeit auch Silves und Alvor eroberten. Zur Abwehr von Piratenangriffen, die in den nachfolgenden Jahrhunderten zunahmen, entstanden die Festungen von Sao Joao (in Ferragudo) und Santa Carina (direkt am Praia da Rocha). Beim Erdbeben von 1755 wurde ein großer Teil des Ortes zerstört. Damit verschwanden auch viele Spuren aus der Vergangenheit. Im 19. Jahrhundert begann der Aufbau einer Konservenindustrie; nach und nach entwickelte sich Portimao so zu einer der wichtigsten Fischereizentren des Landes. Dennoch wurde der Ort erst 1924 zur Stadt erhoben.

Die Pfarrkirche, Igreja Mtriz, die nach em Erdbeben wieder aufegbaut wurde, stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert. Die Stiftskirche (Igreja do Colegio) gehörte früher zu einem Jesuitenkolleg; sehenswert ist im Inneren das aus mehrfarbigem Marmor gefertigte Grabmal des Gründers.

Ein Besuch des Beach Club „No Solo Agua“ lohnt sich.

Daneben finden sich am Ende des Praia da Rocha gute Surfschulen für Einsteiger als auch fortgeschrittene (Future-Surf)

Seit einigen Jahren gibt es in Portimao das Einkaufszentrum „aqua“

Wegbeschreibung vom Ausgangspunkt der Villa Jandia erhalten Sie hier: Standort Villa Jandia (Geben Sie einfach die jewilige Stadt als Zielpunkt bei Google Maps ein.)